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Posts mit dem Label "Rezension" werden angezeigt.

A Taxi Driver – APPROVED

Durch das Süd-Korea der 80er: Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass Geschichten ganz unterschiedlich erzählt werden können. Wer schon häufiger koreanische Filme gesehen hat, wird eine Art Formel erkennen. Erst bringt der Film einen zum Lachen, um einen dann etwa ab der zweiten Hälfte zum Weinen zu bringen. Diese Mischung aus witzig und traurig ist nichts Neues. Jede klassische Tragödie hat etwas Komisches, jede Komödie etwas Tragisches – nur ihr Ausgang muss dem entsprechen, was überwiegen. Das schafft Spannung und Fallhöhe. Wie bei A Taxi Driver .

Radio Activity – APPROVED

Zorn schlägt Wellen: Nahezu jeder, der einen Aufsatz schreiben musste, hat es schon einmal zu hören bekommen: Bandwurmsätze gehen gar nicht. Tja, diese Schreib-Grundlage kann wohl doch ins Wanken gebracht werden. Denn Radio Activity ist voll davon. Atemlos wird man an einem Satz durch halbe Seiten gezerrt. Zahlreiche Eindrücke prasseln auf den Leser ein. Das hat mich erst einmal extrem irritiert. Es war anstrengend. Und trotzdem war ich plötzlich schon auf Seite 100 angekommen.

Billy Talent: Crisis of Faith – APPROVED

I beg to differ: Billy Talent war die erste Band, bei der ich je auf einem Konzert war. Auf jedes neue Album freue ich mich wie verrückt. Das liegt vor allem an den Themen, die in ihren Songs verarbeitet werden. (Und natürlich am unverkennbaren Billy-Talent-Stil, der für Ohrwürmer sorgt.) Aktuell ist "I beg to differ (this will get better)" mein neues Lieblingslied von Billy Talent. Es ist wie eine Hymne dagegen, Depressionen, Stress, Trauer oder anderen überwältigenden Situationen zu erliegen. Vieles lässt uns verzweifeln und manchmal scheint kein Silberstreif am Horizont zu sein. Doch es wird besser. Es fühlt sich vielleicht in dem Moment nicht so an, aber das wird es. Man muss es nicht alleine schaffen, kann es oft auch gar nicht. Und sollte Hilfe suchen.